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Stadtbücherei Niebüll

Büchereizentrale Stadt Niebüll

Veranstaltungen für Erwachsene

Ausstellung

Hermann Leber

Landschaften und Figuren

14. April bis 16. Juni 2018



Kretischer Berg, 2017, Aquarell, 25,5x37 cm
"Kretischer Berg, 2017, Aquarell, 25,5x37 cm

Vom 14. April bis 16. Juni 2018 stellt die Stadtbücherei Niebüll unter dem Titel "Landschaften und Figuren" Arbeiten des Künstlers Hermann Leber aus.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 14. April 2018 um 11.30 Uhr laden wir Sie und ihre Freunde herzlich ein.

Zur Einführung spricht
Dr. Thomas Gädeke.

Der Künstler ist anwesend.




Hermann Leber wurde 1941 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Von 1962-63 besuchte er das Hochschulinstitut für Kunst- und Werkerziehung und anschließend die staatliche Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Von 1976-78 war Hermann Leber an der Technischen Universität Braunschweig und 1980 Professor für Bildende Kunst und Kunsterziehung in Hildesheim bis er schließlich 1981 Lehrstuhlinhaber für Kunsterziehung an der Universität Regensburg wurde. Prof. Hermann Leber ist seit 2007 emeritiert.



Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 10.04.2018:


Mittelmeer-Reise mit Aquarellen

Niebüll


Arndt Prenzel


Am Sonnabend, 14. April, 11.30 Uhr, wird in der Niebüller Stadtbücherei eine neue Ausstellung Hermann Leber "Landschaften und Figuren" eröffnet. Kurator Thomas Gädeke, der zur Vernissage einleitende Worte sprechen wird, erläutert im Gespräch mit dem Nordfriesland Tageblatt die Hintergründe der bemerkenswerten Schau.

Herr Dr. Gädeke, wie sind Sie auf die Werke von Hermann Leber aufmerksam geworden?
Mir ist in der persönlichen Sammlung von Ronald Steiner eine Radierung von Hermann Leber aus seiner frühen Werkphase aufgefallen (ca. 1970), die eine komplexe bewegte Figurenszene in der Art einer barocken Komposition zeigt.
Woher stammt das Werk?
Ronald Steiner hatte es bei einem Niebüller Trödler erworben - also muss es einen Nordfriesland-Bezug dieses aus der Pfalz stammenden und in Bayern wirkenden Künstlers geben, weil dieses Blatt in den Norden gelangt ist.
Das hört sich spannend an - doch Sie kannten ihn bereits vorher?
Allerdings war mir Hermann Leber aus der Zeit meines Kunstgeschichtsstudiums bei Martin Gosebruch in Braunschweig persönlich bekannt, und schon damals bewunderte ich seine Paraphrasen auf die Werke der großen Künstler Michelangelo und Rubens, aber auch die anderen Vorbildern wie Dürer folgenden Landschaftsaquarelle der niedersächsischen Elmlandschaft wie auch griechischer und italienischer Motive.
Wie ist seine Entwicklung zu bewerten?
Als Meisterschüler des heute als 90jährigen vielfach geehrten Bildhauers Emil Cimiotti hatte Leber die abstrakte Kunst der Moderne kennengelernt, fühlte sich aber bald zur Darstellung der menschlichen Figur in seinen Plastiken und Zeichnungen nach genauen anatomischen und kunsthistorischen Studien herausgefordert. Er arbeitete in Stein und modellierte in Ton (für Bronzeguss). Die Durchdringung kunstgeschichtlicher Fragestellungen leistete er sowohl wissenschaftlich - Frucht sind gründliche Bücher über Dürer, Rodin, Hrdlicka, Michelangelo und die Antike - als auch in seiner künstlerischen Arbeit, welche sich immer wieder an den Werken der großen Vorbilder entzündete. Daneben war er auch pädagogisch tätig, was ihn vom Gymnasium zum Lehrstuhlinhaber für Kunsterziehung an der Universität Regensburg führte. Er verfasste auch weit verbreitete Bücher über Maltechnik und andere Fragen.
Was sieht man von ihm in Niebüll bzw. anderswo?
Von seinen Werken im öffentlichen Raum sei die lebensgroße Figur des Merkur im Park von Schloss Wilhelmshöhe in Kassel (2012) genannt. Im Mittelpunkt der Ausstellung in Niebüll stehen seine Aquarelle von Mittelmeerreisen, die sorgfältig komponiert und gleichwohl spontan ausgeführt sind.

Die Ausstellung in der Stadtbücherei ist bis zum 16. Juni zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.



Die Stadtbücherei Niebüll nimmt jetzt an der "Onleihe zwischen den Meeren" teil.
Hier können Sie eine große Bandbreite digitaler Medien rund um die Uhr kostenlos herunterladen und für einen begrenzten Zeitraum auf Ihrem Computer, E-Book-Reader oder sonstigen mobilen Endgeräten nutzen. Dieser Service steht allen Lesern der Stadtbücherei Niebüll zur Verfügung, Sie müssen nur einen gültigen Leserausweis haben, schon kann es los gehen.

Zur Onleihe zwischen den Meeren gelangen Sie hier: www.onleihe.de/sh

Für die Anmeldung benötigen Sie nur Ihre Lesernummer und ein Passwort (die ersten 4 Buchstaben des Nachnamens (Grossdruckbuchstaben)). Vor der ersten Nutzung der Onleihe machen Sie sich bitte mit den technischen Voraussetzungen für die Benutzung der Onleihe vertraut und überprüfen Sie, ob ihr digitales Endgerät mit der Onleihe kompatibel ist. Um Rückgabedaten oder Mahngebühren brauchen Sie sich bei der Onleihe keine Gedanken mehr zu machen. Nach Ablauf der Leihfrist erlischt die Nutzbarkeit der jeweiligen Datei einfach. Sie müssen Sie dann nur noch von Ihrem Computer entfernen.


Hier erfahren Sie, wie Medien übertragen werden und welche Geräte mit der Onleihe kompatibel sind: http://www1.onleihe.de/schleswig_holstein/frontend/content,0-0-0-101-0-0-0-0-0-0-0.html

Fragen und Antworten zur Onleihe finden Sie hier: http://www1.onleihe.de/schleswig_holstein/frontend/content,0-0-0-103-0-0-0-0-0-0-0.html

Weitere nützliche Informationen rund um die Onleihe finden Sie hier:
www.http://www.onleihe.net

oder im userforum: www.http://http://userforum.onleihe.de/


Direkt zur Onleihe-Akademie geht es hier: https://www.youtube.com/channel/UCCgPCDGuRDKZicjojwOX_mQ




In einem kurzen Interview sprechen Arndt Prenzel und Anett Petersen auf Syltfunk.de über die "Onleihe zwischen den Meeren": www.syltfunk.de




Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 03.05.2014:


Am elektronischen Puls der Lese-Zeit

Niebüll


Dieter Wrege


Onleihe zwischen den Meeren jetzt auch in der Stadtbücherei Niebüll
Ronald Steiner, Anett Petersen und Berit Laufer (v.l.) stellten das Entleihsystem "Onleihe" vor
Foto: Dieter Wrege

"Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit." Diesen markigen Spruch aus dem Wirtschaftsjahr 2010 stellte Niebülls Büchereichef neben eine Neuerung aus dem Bücherwesen, die er zusammen mit seiner Lecker Kollegin Berit Laufer - beide unterstützt von Büchereiassistentin Anett Petersen - vorstellte. Es handelt sich um die ab Beginn dieses Monats den Lesern angebotene "Onleihe zwischen den Meeren." So heißt ein neues Ausleihsystem, dem sich 30 Büchereien aus dem Lande angeschlossen haben, darunter auch die Büchereien Niebüll und Leck, die zu den heute 82 Stand- und Fahrbüchereien gehören, die - siehe oben - mit der Zeit gehen. Zu den Begriffen. Das Kunstwort "Onleihe" setzt sich zusammen aus "online" und "leihen". Es bezeichnet die Form des Entleihens von Büchern. Doch man geht, wenn man sich für dieses Entleihsystem entschieden hat, nicht mehr zur Bücherei, sondern bedient sich zum Entleihen eines Buches des Internets. Und: man liest dann nicht mehr in einem Buch, sondern im "eBook". Das ist eine elektronische Datei, die wie ein Buch gelesen wird. Das elektronische Buch hat den gleichen Inhalt wie das gedruckte Buch. Die neue Entleihalternative ersetzt den Gang zur Bücherei. An allen sieben Tagen der Woche und rund um die Uhr kann sich der Leser jetzt sein Buch für einen begrenzten Zeitraum (zurzeit für zwei Wochen) auf seinen Computer, seinen e-Book-Reader oder ein anderes kompatibles mobiles Gerät herunterladen. Ihm stehen etwa 15 000 digitale Medien zur Verfügung. Nach Ende der Leihzeit steht das Medium dem nächsten Leser zur Verfügung. Und: zur Rückgabe braucht man nichts zu unternehmen. Auf Wunsch stellen beide Büchereien auch so genannte e-Book-Reader zur Verfügung, von denen in der Bücherei Leck vorerst zwei und in Niebüll neun zur Verfügung. Zieht man ein eigenes Gerät vor, kostet es etwa 100 Euro. Voraussetzung für die Teilnahme an der Onleihe ist, das man (für 20 Euro jährlich) Büchereikunde sein muss. Das ist man mit dem Leserausweis. Für die e-Ausleihe ist neben dem Internetzugang auch ein Passwort vonnöten - in der Regel die ersten vier Buchstaben des Nachnamens. Ein e-Book ist um 10 bis 30 Prozent günstiger als ein gedrucktes Buch. Auch für e-Books gilt, dass deutschsprachige Literatur bundesweit gleichviel kostet. Weitere Informationen gibt es übers Internet unter www.onleihe.de/sh. Ronald Steiner, Berit Laufer und Anett Peterseb unisono: das "Die elektronische Datei ‚e-Book' ist schnell zu beschaffen. Das Gerät zum Lesen, der ‚e-Bokk-Reader' mit 1000 Büchern wiegt nur 200 Gramm. Wer es mit den Augen hat, kann die Schrift vergrößern. Allerdings muss das neue Lesen erlernt werden. Doch ist man erst ‚drin', hat man im Bücherregel viel Platz für andere Dinge."




Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 06.12.2016:


Prominenter Platz für moderne Medien

Niebüll


Arndt Prenzel/Dorthe Arendt


Die Stadtbücherei Niebüll mit neuem E-Circle
Am E-Circle: Ronald Steiner und Anett Petersen.
Foto: Arndt Prenzel

Es ist knallorange, verfügt über einen "Multitouch-Bildschirm", "Coverflow" und weitere technische Raffinessen: das neue E-Circle-Gerät in der Niebüller Stadtbücherei. Klingt äußerst modern - und ist es auch. "Diese Geräte gibt es in Schleswig-Holstein bisher nur in zwei Büchereien, in Norderstedt und bei uns in Niebüll", sagt Bücherei-Leiter Ronald Steiner. Er hat die Anschaffung eines E-Circle-Terminals organisiert, das jetzt frisch geliefert und aufgestellt wurde. 10 000 Euro kostet das Gerät; das Land Schleswig-Holstein gibt eine Fördersumme von 6000 Euro dazu, für den verbleibenden Betrag will die Stadt Niebüll einspringen. Das Gerät ist als Ergänzung zu den Regalen mit gedruckten Büchern zu verstehen, denn es soll die digitalen Medien sichtbar machen, die allen Nutzern mit Leseausweis der Stadtbücherei zur Verfügung stehen. "Seit 2014 nimmt die Stadtbücherei Niebüll an der ,Onleihe zwischen den Meeren' teil. Das sind 24 000 unterschiedliche Titel, verteilt auf 52 000 Exemplare", erläutert Bücherei-Mitarbeiterin Anett Petersen. Einen Standort hat das neue Gerät schnell gefunden: genau dort, wo früher die Internet-Plätze waren. Zwei Internetplätze stehen den Bücherei-Besuchern weiterhin zur Verfügung - und dort haben Nutzer auch schon seit 2014 die Möglichkeit, auf E-Books, Audio-Dateien und E-Paper zuzugreifen. Denn die Online-Ausleihe ist natürlich weiterhin 24 Stunden von unterwegs oder zu Hause aus nutzbar, überall dort, wo es eine Internetverbindung gibt - auch ohne E-Circle. Das neue Gerät hat vor allem eine Aufgabe: Aufmerksamkeit schaffen. "Das Terminal ist ein Präsentationsmöbel, um Werbung für die Onleihe zu machen", erläutert Anett Petersen. Das moderne Design und die intuitive Menüführung sorgen laut Hersteller dafür, dass der E-Circle nicht nur gut ausschaut, sondern auch für die Besucher kinderleicht zu bedienen ist. Das Gerät soll also Besucher an die Welt der digitalen Medien heranführen und ihnen den Einstieg so leicht wie möglich machen. Am Touchscreen können die Büchereinutzer im digitalen Bestand stöbern, entdecken, suchen und Titel sogar direkt ausleihen. Bilder von Buchcovern und Leseproben sollen neugierig machen, geblättert wird per Fingerwisch. "Wichtig ist die Verfügbarkeit", ergänzt Ronald Steiner, "Es werden nur die verfügbaren E-Medien der Onleihe angezeigt. Genau wie in den althergebrachten Bücherregalen findet der Nutzer daher nur Titel, die sofort ausleihbar sind." Benutzer können sich die Onleihe-App direkt per angezeigten QR-Code aufs Smartphone herunterladen. Alternativ kann man sich durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse den Downloadlink des Titels nach Hause schicken lassen. "Insgesamt haben wir 3000 Leser, rund 200 davon sind Online-Leser", verrät Anett Petersen. "2016 werden wir rund 7000 elektronische Entleihungen notieren." Nutzt auch der Büchereileiter selbst kräftig digitale Medien? "Überhaupt nicht. Ich bin durch und durch ein analoger Mensch. Meine Bücher, meine Zeitung lese ich nach wie vor in Druckform", sagt Ronald Steiner. Elektronische Medien würden jedoch von den Nutzern in Niebüll immer mehr nachgefragt. "Gerade auch von älteren Menschen. Ich vermute, weil sie an elektronischen Lesegeräten die Schriftgröße und die Beleuchtung entsprechend einstellen können." Für den Leiter gehört es dazu, die Stadtbücherei Stück für Stück moderner zu machen. "Ich möchte, dass es in Niebüll eine Bibliothek gibt, die in die Zukunft weist."




Aus der Wochenschau vom vom 19.03.2017:


Alltagstaugliche Teilhabe an Bildung und Kultur

Niebüll


Arndt Prenzel


e-Learning jetzt  auch in der Stadtbücherei Niebüll
Geht ganz einfach: Praktikantin Sina Kusserow berät Interessierte.
Foto: Arndt Prenzel

Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein führt ein umfangreiches E-Learning-Angebot ein.Über das Webportal www.onleihe.de/sh können Bibliothekskunden ab sofort nicht nur E-Books, E-Audios, E-Videos und E-Papers bequem per Mausklick über das Internet herunterladen, sondern auch auf mehr als 350 interaktive Online-Kurse für die private und berufliche Weiterbildung zugreifen. Das Angebot, per Computer online zu lernen, kann man über die Niebüller Stadtbücherei wahrnehmen. Das Angebot ist für Büchereikunden kostenlos. Praktikantin Sina Kusserow hilft weiter. "Es ist ganz einfach. Man muss sich am heimischen Rechner mit seiner persönlichen Benutzerkennung über das Stichwort Onleihe zwischen den Meeren anmelden - und schon kann es losgehen." Ihr persönliches Interesse gilt Sprachkursen. Das Online-Sprachtraining umfasst Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch oder Deutsch als Fremdsprache. Schnell klickt die Niebüller Abiturientin auf den Button E-Learning auf der Seite Onleihe zwischen den Meeren, wählt Italienisch. Mit wenigen Klicks ist sie am Ziel. Es gibt aber noch viel mehr spannende Angebote: "Im EDV-Bereich können Interessierte aus einer Vielzahl an Office-Anwendungen wählen. Aber auch spezielle Programme wie Bild- und Videobearbeitung, Webdesign oder Programmiersprachen stehen zur Auswahl. Softskill- und Karrierethemen sowie Kurse aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Freizeit, Gesundheit, Wirtschaftswissenschaften, Rechnungswesen u. a. runden das Angebot ab", erläutert Sina Kusserow. Wer sich in der Niebüller Stadtbücherei informiert hat, ist fit für das E-learning. Und wenn es Probleme gibt, kann man diese per Telefon unter 04661/5175 lösen. Die kompetente Studentin, die später auf jeden Fall "etwas mit Büchern" machen will, leitet auch Online-Laien über alle Klippen. "Eine tolle Sache!", freut sich auch Büchereileiter Ronald Steiner.




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zuletzt aktualisiert am 10.04.2018 | webmaster | © 2005 Stadtbücherei Niebüll