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Stadtbücherei Niebüll

Büchereizentrale Stadt Niebüll

Veranstaltungen für Erwachsene

Sarah Haffner

Aus dem grafischen Werk


Selbst, 2003, Pastell (Ausschnitt)
Selbst, 2003, Pastell (Ausschnitt)

Vom 13. April bis 11. Mai 2019 zeigt die Stadtbücherei Niebüll Arbeiten "Aus dem grafischen Werk" der Künstlerin Sarah Haffner.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 13. April 2019 um 11.30 Uhr laden wir Sie und ihre Freunde herzlich ein.

Es begrüßen und reden Cornelia Munzinger-Brandt und Prof. Dr. Manfred Reuther.




Sarah Haffner

Sarah Haffner wurde 1940 in Cambridge, England, geboren, wohin ihre Eltern Sebastian Haffner und seine Frau Erika 1938 emigriert waren. 1954 zog sie mit ihrer Familie von London, wo Sarah Haffner aufwuchs, nach Deutschland um. Unterbrochen von Auslandsaufenthalten in Paris und London, lebte und arbeitete Sarah Haffner seitdem im damaligen West-Berlin, wo sich ihre Familie niederließ. Mit 17 Jahren begann sie ihr Kunststudium an der Hochschule der Künste (HdK). Nach der Grundlehre kam sie in die Fachklasse für Malerei von Ernst Schumacher. Von 1960 bis 1962 war sie verheiratet mit dem Maler Andreas Brandt. Wegen der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes unterbrach Sarah Haffner ihr Studium und war fortan als freischaffende Künstlerin tätig. Ihren Abschluss an der Kunsthochschule holte sie 1973 nach. Neben ihrer Tätigkeit als Bildende Künstlerin und Autorin war Sarah Haffner von 1969 bis 1986 an verschiedenen Hochschulen als Dozentin tätig. Sarah Haffner lebte und arbeitete bis in die 2010er Jahre im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Sie starb am 11. März 2018 im Alter von 78 Jahren in Dresden, wo ihr Sohn David Brandt als Fotograf lebt und arbeitet.


Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 11.04.2019:


Authentische Bilderwelten

Niebüll


Arndt Prenzel


Ausstellung Sarah Haffner
Melancholisches Selbstportrait: Manfred Reuther und David Brandt, Sohn der Künstlerin, mit den eingetroffenen Werken.
Foto: Arndt Prenzel

Am Sonnabend, 13. April, 11.30 Uhr, wird in der Niebüller Stadtbücherei eine neue Ausstellung eröffnet. Zu sehen sind circa 30 Arbeiten aus Sarah Haffners graphischem Werk. Zur Vernissage sprechen Professor Dr. Manfred Reuther und die Kunsthistorikerin Cornelia Munzinger-Brandt. Die Berliner Malerin (1940-2018) war mit dem Niebüller Konstruktivisten Andreas Brandt (1935-2016) verheiratet. Ihr thematisches Spektrum umfasst Porträts, Stillleben, Landschaften und Stadtansichten. "Sie war eine starke, eigensinnige Frau, die konsequent ihren Weg gegangen ist", sagt David Brandt. Sarah Haffner war politisch vielfach engagiert, speziell für die Rechte der Frau, war auch Autorin und Dozentin. Sie gründete das erste Berliner Frauenhaus mit, stellte die dogmatische Studentenrevolte in Frage und ging in Hosen in die Kunsthochschule. "Wenn ich im Rock ging, dann wusste ich, dass ich irgendwo in der Halle rumstehen würde." Die Tochter des bekannten Publizisten Sebastian Haffner kam 1954 aus London nach Berlin, studierte an der Kunsthochschule. Wegen der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes unterbrach Sarah Haffner ihr Studium und war fortan als freischaffende Künstlerin tätig. Ihren Abschluss an der Kunsthochschule holte sie 1973 nach. "Sie hat sich von ihrer Wohnung aus Berlin erschlossen", erklärt David Brandt. Vom Interieur über Häuseransichten zu Stadtlandschaften. Und malte später echte Landschaften, von Berlin bis zur Ostsee. Die gegenständlich-figurative Malweise entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer abstrahierenden Darstellungsart. Ihre tektonisch gebauten und streng komponierten Bilder sowie die reduzierte Bildsprache lassen Formen als Farbflächen erscheinen. Im scheinbaren Gegensatz zu der strengen Formensprache steht die intensive Farbigkeit ihrer Arbeiten. Sie setzte Farbe nicht naturalistisch, sondern expressiv und zugleich räumlich ein. Zu blauen und grünen Farbtönen hatte sie eine besondere Neigung. Nicht selten verstärkte die Farbgebung die Stimmung der Isolation und Melancholie, die von den häufig sehr ruhigen Szenen und Ansichten ausgeht. Sarah Haffner nutzte die figürlich-gegenständliche Malweise, um Stimmung und Atmosphäre widerzuspiegeln. Die auf den ersten Blick sehr persönlich wirkenden Momente sind dabei häufig Spiegelbilder allgemeiner Erfahrungen, mit denen Sarah Haffner gesellschaftliche Realitäten offenlegt. Per Zufall kam Sarah Haffner mit einer selbst entwickelten Mischtechnik: Tempera und Pastell. Neben großformatigen Leinwänden und überlebensgroßen Darstellungen arbeitete sie auch mit kleineren Papierformaten. Diese sind nun bis zum11. Mai in der Niebüller Stadtbücherei zu sehen.



Die Stadtbücherei Niebüll nimmt jetzt an der "Onleihe zwischen den Meeren" teil.
Hier können Sie eine große Bandbreite digitaler Medien rund um die Uhr kostenlos herunterladen und für einen begrenzten Zeitraum auf Ihrem Computer, E-Book-Reader oder sonstigen mobilen Endgeräten nutzen. Dieser Service steht allen Lesern der Stadtbücherei Niebüll zur Verfügung, Sie müssen nur einen gültigen Leserausweis haben, schon kann es los gehen.

Zur Onleihe zwischen den Meeren gelangen Sie hier: www.onleihe.de/sh

Für die Anmeldung benötigen Sie nur Ihre Lesernummer und ein Passwort (die ersten 4 Buchstaben des Nachnamens (Grossdruckbuchstaben)). Vor der ersten Nutzung der Onleihe machen Sie sich bitte mit den technischen Voraussetzungen für die Benutzung der Onleihe vertraut und überprüfen Sie, ob ihr digitales Endgerät mit der Onleihe kompatibel ist. Um Rückgabedaten oder Mahngebühren brauchen Sie sich bei der Onleihe keine Gedanken mehr zu machen. Nach Ablauf der Leihfrist erlischt die Nutzbarkeit der jeweiligen Datei einfach. Sie müssen Sie dann nur noch von Ihrem Computer entfernen.


Hier erfahren Sie, wie Medien übertragen werden und welche Geräte mit der Onleihe kompatibel sind: http://www1.onleihe.de/schleswig_holstein/frontend/content,0-0-0-101-0-0-0-0-0-0-0.html

Fragen und Antworten zur Onleihe finden Sie hier: http://www1.onleihe.de/schleswig_holstein/frontend/content,0-0-0-103-0-0-0-0-0-0-0.html

Weitere nützliche Informationen rund um die Onleihe finden Sie hier:
www.http://www.onleihe.net

oder im userforum: www.http://http://userforum.onleihe.de/


Direkt zur Onleihe-Akademie geht es hier: https://www.youtube.com/channel/UCCgPCDGuRDKZicjojwOX_mQ




In einem kurzen Interview sprechen Arndt Prenzel und Anett Petersen auf Syltfunk.de über die "Onleihe zwischen den Meeren": www.syltfunk.de




Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 03.05.2014:


Am elektronischen Puls der Lese-Zeit

Niebüll


Dieter Wrege


Onleihe zwischen den Meeren jetzt auch in der Stadtbücherei Niebüll
Ronald Steiner, Anett Petersen und Berit Laufer (v.l.) stellten das Entleihsystem "Onleihe" vor
Foto: Dieter Wrege

"Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit." Diesen markigen Spruch aus dem Wirtschaftsjahr 2010 stellte Niebülls Büchereichef neben eine Neuerung aus dem Bücherwesen, die er zusammen mit seiner Lecker Kollegin Berit Laufer - beide unterstützt von Büchereiassistentin Anett Petersen - vorstellte. Es handelt sich um die ab Beginn dieses Monats den Lesern angebotene "Onleihe zwischen den Meeren." So heißt ein neues Ausleihsystem, dem sich 30 Büchereien aus dem Lande angeschlossen haben, darunter auch die Büchereien Niebüll und Leck, die zu den heute 82 Stand- und Fahrbüchereien gehören, die - siehe oben - mit der Zeit gehen. Zu den Begriffen. Das Kunstwort "Onleihe" setzt sich zusammen aus "online" und "leihen". Es bezeichnet die Form des Entleihens von Büchern. Doch man geht, wenn man sich für dieses Entleihsystem entschieden hat, nicht mehr zur Bücherei, sondern bedient sich zum Entleihen eines Buches des Internets. Und: man liest dann nicht mehr in einem Buch, sondern im "eBook". Das ist eine elektronische Datei, die wie ein Buch gelesen wird. Das elektronische Buch hat den gleichen Inhalt wie das gedruckte Buch. Die neue Entleihalternative ersetzt den Gang zur Bücherei. An allen sieben Tagen der Woche und rund um die Uhr kann sich der Leser jetzt sein Buch für einen begrenzten Zeitraum (zurzeit für zwei Wochen) auf seinen Computer, seinen e-Book-Reader oder ein anderes kompatibles mobiles Gerät herunterladen. Ihm stehen etwa 15 000 digitale Medien zur Verfügung. Nach Ende der Leihzeit steht das Medium dem nächsten Leser zur Verfügung. Und: zur Rückgabe braucht man nichts zu unternehmen. Auf Wunsch stellen beide Büchereien auch so genannte e-Book-Reader zur Verfügung, von denen in der Bücherei Leck vorerst zwei und in Niebüll neun zur Verfügung. Zieht man ein eigenes Gerät vor, kostet es etwa 100 Euro. Voraussetzung für die Teilnahme an der Onleihe ist, das man (für 20 Euro jährlich) Büchereikunde sein muss. Das ist man mit dem Leserausweis. Für die e-Ausleihe ist neben dem Internetzugang auch ein Passwort vonnöten - in der Regel die ersten vier Buchstaben des Nachnamens. Ein e-Book ist um 10 bis 30 Prozent günstiger als ein gedrucktes Buch. Auch für e-Books gilt, dass deutschsprachige Literatur bundesweit gleichviel kostet. Weitere Informationen gibt es übers Internet unter www.onleihe.de/sh. Ronald Steiner, Berit Laufer und Anett Peterseb unisono: das "Die elektronische Datei ‚e-Book' ist schnell zu beschaffen. Das Gerät zum Lesen, der ‚e-Bokk-Reader' mit 1000 Büchern wiegt nur 200 Gramm. Wer es mit den Augen hat, kann die Schrift vergrößern. Allerdings muss das neue Lesen erlernt werden. Doch ist man erst ‚drin', hat man im Bücherregel viel Platz für andere Dinge."




Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 06.12.2016:


Prominenter Platz für moderne Medien

Niebüll


Arndt Prenzel/Dorthe Arendt


Die Stadtbücherei Niebüll mit neuem E-Circle
Am E-Circle: Ronald Steiner und Anett Petersen.
Foto: Arndt Prenzel

Es ist knallorange, verfügt über einen "Multitouch-Bildschirm", "Coverflow" und weitere technische Raffinessen: das neue E-Circle-Gerät in der Niebüller Stadtbücherei. Klingt äußerst modern - und ist es auch. "Diese Geräte gibt es in Schleswig-Holstein bisher nur in zwei Büchereien, in Norderstedt und bei uns in Niebüll", sagt Bücherei-Leiter Ronald Steiner. Er hat die Anschaffung eines E-Circle-Terminals organisiert, das jetzt frisch geliefert und aufgestellt wurde. 10 000 Euro kostet das Gerät; das Land Schleswig-Holstein gibt eine Fördersumme von 6000 Euro dazu, für den verbleibenden Betrag will die Stadt Niebüll einspringen. Das Gerät ist als Ergänzung zu den Regalen mit gedruckten Büchern zu verstehen, denn es soll die digitalen Medien sichtbar machen, die allen Nutzern mit Leseausweis der Stadtbücherei zur Verfügung stehen. "Seit 2014 nimmt die Stadtbücherei Niebüll an der ,Onleihe zwischen den Meeren' teil. Das sind 24 000 unterschiedliche Titel, verteilt auf 52 000 Exemplare", erläutert Bücherei-Mitarbeiterin Anett Petersen. Einen Standort hat das neue Gerät schnell gefunden: genau dort, wo früher die Internet-Plätze waren. Zwei Internetplätze stehen den Bücherei-Besuchern weiterhin zur Verfügung - und dort haben Nutzer auch schon seit 2014 die Möglichkeit, auf E-Books, Audio-Dateien und E-Paper zuzugreifen. Denn die Online-Ausleihe ist natürlich weiterhin 24 Stunden von unterwegs oder zu Hause aus nutzbar, überall dort, wo es eine Internetverbindung gibt - auch ohne E-Circle. Das neue Gerät hat vor allem eine Aufgabe: Aufmerksamkeit schaffen. "Das Terminal ist ein Präsentationsmöbel, um Werbung für die Onleihe zu machen", erläutert Anett Petersen. Das moderne Design und die intuitive Menüführung sorgen laut Hersteller dafür, dass der E-Circle nicht nur gut ausschaut, sondern auch für die Besucher kinderleicht zu bedienen ist. Das Gerät soll also Besucher an die Welt der digitalen Medien heranführen und ihnen den Einstieg so leicht wie möglich machen. Am Touchscreen können die Büchereinutzer im digitalen Bestand stöbern, entdecken, suchen und Titel sogar direkt ausleihen. Bilder von Buchcovern und Leseproben sollen neugierig machen, geblättert wird per Fingerwisch. "Wichtig ist die Verfügbarkeit", ergänzt Ronald Steiner, "Es werden nur die verfügbaren E-Medien der Onleihe angezeigt. Genau wie in den althergebrachten Bücherregalen findet der Nutzer daher nur Titel, die sofort ausleihbar sind." Benutzer können sich die Onleihe-App direkt per angezeigten QR-Code aufs Smartphone herunterladen. Alternativ kann man sich durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse den Downloadlink des Titels nach Hause schicken lassen. "Insgesamt haben wir 3000 Leser, rund 200 davon sind Online-Leser", verrät Anett Petersen. "2016 werden wir rund 7000 elektronische Entleihungen notieren." Nutzt auch der Büchereileiter selbst kräftig digitale Medien? "Überhaupt nicht. Ich bin durch und durch ein analoger Mensch. Meine Bücher, meine Zeitung lese ich nach wie vor in Druckform", sagt Ronald Steiner. Elektronische Medien würden jedoch von den Nutzern in Niebüll immer mehr nachgefragt. "Gerade auch von älteren Menschen. Ich vermute, weil sie an elektronischen Lesegeräten die Schriftgröße und die Beleuchtung entsprechend einstellen können." Für den Leiter gehört es dazu, die Stadtbücherei Stück für Stück moderner zu machen. "Ich möchte, dass es in Niebüll eine Bibliothek gibt, die in die Zukunft weist."




Aus der Wochenschau vom vom 19.03.2017:


Alltagstaugliche Teilhabe an Bildung und Kultur

Niebüll


Arndt Prenzel


e-Learning jetzt  auch in der Stadtbücherei Niebüll
Geht ganz einfach: Praktikantin Sina Kusserow berät Interessierte.
Foto: Arndt Prenzel

Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein führt ein umfangreiches E-Learning-Angebot ein.Über das Webportal www.onleihe.de/sh können Bibliothekskunden ab sofort nicht nur E-Books, E-Audios, E-Videos und E-Papers bequem per Mausklick über das Internet herunterladen, sondern auch auf mehr als 350 interaktive Online-Kurse für die private und berufliche Weiterbildung zugreifen. Das Angebot, per Computer online zu lernen, kann man über die Niebüller Stadtbücherei wahrnehmen. Das Angebot ist für Büchereikunden kostenlos. Praktikantin Sina Kusserow hilft weiter. "Es ist ganz einfach. Man muss sich am heimischen Rechner mit seiner persönlichen Benutzerkennung über das Stichwort Onleihe zwischen den Meeren anmelden - und schon kann es losgehen." Ihr persönliches Interesse gilt Sprachkursen. Das Online-Sprachtraining umfasst Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch oder Deutsch als Fremdsprache. Schnell klickt die Niebüller Abiturientin auf den Button E-Learning auf der Seite Onleihe zwischen den Meeren, wählt Italienisch. Mit wenigen Klicks ist sie am Ziel. Es gibt aber noch viel mehr spannende Angebote: "Im EDV-Bereich können Interessierte aus einer Vielzahl an Office-Anwendungen wählen. Aber auch spezielle Programme wie Bild- und Videobearbeitung, Webdesign oder Programmiersprachen stehen zur Auswahl. Softskill- und Karrierethemen sowie Kurse aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Freizeit, Gesundheit, Wirtschaftswissenschaften, Rechnungswesen u. a. runden das Angebot ab", erläutert Sina Kusserow. Wer sich in der Niebüller Stadtbücherei informiert hat, ist fit für das E-learning. Und wenn es Probleme gibt, kann man diese per Telefon unter 04661/5175 lösen. Die kompetente Studentin, die später auf jeden Fall "etwas mit Büchern" machen will, leitet auch Online-Laien über alle Klippen. "Eine tolle Sache!", freut sich auch Büchereileiter Ronald Steiner.




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zuletzt aktualisiert am 23.04.2019 | webmaster | © 2005 Stadtbücherei Niebüll