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Stadtbücherei Niebüll

Büchereizentrale Stadt Niebüll

Veranstaltungen für Erwachsene

Karin Székessy

Mädchen


10. November - 22.Dezember 2018


Karins schöne Kleider, 1979 nach Polaroid, Archival Pigment Print (Ausschnitt)
Karins schöne Kleider, 1979 nach Polaroid, Archival Pigment Print (Ausschnitt)

Vom 10. November bis 22. Dezember 2018 zeigt die Stadtbücherei Niebüll unter dem Titel "Mädchen" Fotografien der Fotografin Karin Székessy.


Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 10. November 2018 um 11.30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Zur Einführung spricht Dr. Thomas Gädeke.

Ronald Steiner, Stadtbücherei Niebüll.




Die Fotografin Karin Székessy wurde 1938 Essen geboren. Zwischen 1957 und 1959 studierte Karin Székessy Fotografie am Institut für Bildjournalismus in München. 1959 begann sie mit Puppenfotos, zu denen ab 1963 Porträts, Künstlerporträts, Stillleben, Landschaften und Aktfotografien hinzukamen. Insbesondere die Aktfotografien, der Schwerpunkt im Werk Karin Székessys, machten sie international bekannt. In der Zeit von 1960 bis 1966 arbeitete Székessy als Reportagefotografin bei der Zeitschrift Kristall und war zwischen 1962 und 1967 Mitglied der Werkgruppe Zeitgenossen. Von 1967 bis 1969 hatte sie eine Lehrtätigkeit in dem Fachgebiet Modefotografie an der Werkkunstschule Hamburg inne. Karin Székessy war seit 1971 bis zu dessen Tod im Jahr 2010 mit dem Künstler Paul Wunderlich verheiratet. Über die Ehejahre hinweg entstanden zahlreiche Arbeiten in enger Werkkorrespondenz. "Beider Oeuvre wandelte dabei - auch wegen ihrer Perfektion - immer ein bisschen auf dem schmalen Grat zwischen erotischer unterlegter Phantastik und luxuriösem Kitsch. Und doch stehen sie vor allem für eine Vorstellung kultivierter kosmopolitischer Eleganz in der bundesrepublikanischen Kunstwelt der 60er und 70er," so die Photobastei Zürich. Zwischen 1984 und 1987 erstellte Karin Székessy außerdem ca. 300 Coverfotos für Ullstein-Krimis. Karin Székessy lebt und arbeitet in Hamburg und Südfrankreich.

Mehr über Karin Székessy gibt es hier:

www.karin-szekessy.de



Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 25.10.2018:


Sinfonie in Akt und Inspiration

Niebüll


Arndt Prenzel


Austellung Karin Szekessy
Thomas Gädeke zeigt da Plakat zur Ausstellung "Mädchen".
Foto: Arndt Prenzel

So ein Highlight hat Niebüll noch nicht erlebt: Stadtbüchereileiter Ronald Steiner sorgt gegen Ende seiner Tätigkeit - im nächsten Jahr geht er in den Ruhestand - noch einmal für einen visuellen Paukenschlag. Dank der Vermittlung von Kurator Dr. Thomas Gädeke kommt eine Fotografin mit Weltgeltung in die Stadtbücherei. Karin Székessy fotografierte für den Spiegel, Twen oder Playboy, arbeitete länger für das Magazin Kristall. Die Hamburgerin war mit dem Künstler Paul Wunderlich von 1971 bis zu dessen Tod 2010 verheiratet. Dr. Thomas Gädeke realisierte 1987 zu dessen 60. Gebeurtstag eine Ausstellung. Seit diesen Tagen kennt er die achtzigjährige Foto-Künstlerin. Über die Ehejahre hinweg entstanden zahlreiche Arbeiten in enger Werkkorrespondenz. "Beider Oeuvre wandelte dabei - auch wegen ihrer Perfektion - immer ein bisschen auf dem schmalen Grat zwischen erotischer unterlegter Phantastik und luxuriösem Kitsch. Und doch stehen sie vor allem für eine Vorstellung kultivierter kosmopolitischer Eleganz in der bundesrepublikanischen Kunstwelt der 60er und 70er," urteilt die Photobastei Zürich. Zunächst studierte Karin Székessy Fotografie am Institut für Bildjournalismus in München. Sie begann mit Puppenfotos, zu denen ab 1963 Porträts, Künstlerporträts, Stillleben, Landschaften und Aktfotografien hinzukamen. Insbesondere die Aktfotografien, der Schwerpunkt im Werk Karin Székessys, machten sie international bekannt. "Wir freuen uns, dass wir über 30 brillante Foto-Studien zeigen dürfen", betont Ronald Steiner. Die Posen der Frauen sind zurückhaltend, man spürt den erotischen Duft", erläutert Dr. Thomas Gädeke, "Lüsternheit oder Männerfantasien werden nicht bedient." Die Fotos der wunderschönen Frauen, die wie selbstverständlich nackt durch das Bild spazieren sind zum Teil in Südfrankreich entstanden. Oftmals verrätselt, mit surrealem Hintergund versehen, erzählen sie aufregende Geschichten. Eine Frau schaut hinter einem Fenster auf einen Kinderwagen - was mag in ihr vorgehen? Eine andere Frau findet sich mit anderen Gespielinnen in der Natur wieder. Das wirkt heiter. Asseccoires werden eingesetzt: Ein Vorhang weht, wird als Turban genutzt, der Blick geht ins Freie. Ein Fächer verbirgt das Gesicht, ein Tuch dient der Fesselung. Dr. Thomas Gädeke ist begeistert: "Es sind absolute Klassiker der Fotogeschichte dabei." Die Arbeiten wurden weltweit gezeigt; eine Retrospektive gab es im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. "Die Fotografien haben einen eigenen Klang; sie sind seltsam auf eine eigene Weise", kommentiert der Kunsthistoriker, der die Ausstellung ehrenamtlich betreut und in seiner freien Zeit für Transport und Rahmung sorgt. In der Druckerei Mussack hat man bis zur Eröffnung am Sonnabend, 10. November, 11.30 Uhr, noch eine Menge zu tun. Dr. Thomas Gädeke wird in Anwesenheit der Fotografin in die Arbeitswelt der Künstlerin einführen. Die Ausstellung Mädchen ist bis zum 22. Dezember zu sehen.



Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 13.11.2018:


Werke einer großen Foto-Ikone

Niebüll


Arndt Prenzel


Austellung Karin Szekessy
Die meisten der ausgestellten Bilder sind in schwarz-weiß, einzelne Farbmomente sehr sorgfältig gesetzt.
Foto: Arndt Prenzel

Die Stadtbücherei Niebüll zeigt derzeit Werke der Hamburger Fotografin Karin Székessy. Die weltbekannte Fotografin stellte Kurator Dr. Thomas Gädeke eine Auswahl an außergewöhnlichen Akt-Fotografien zu Verfügung, die nun bis zum 22. Dezember in Niebüll zu sehen sind. Karin Székessy fotografierte jahrelang für den Spiegel, Twen oder Playboy, arbeitete für das Magazin Kristall. Zum Zyklus Akt kam sie nach eigener Aussage über einen Umweg. "Ich bin ein Kriegskind und habe ein wenig Kindheit mit dem Fotografieren von Puppen unter surrealen Akzenten nachgeholt. Von da bin ich zu den Menschen gewechselt." Mit einer Cousine begann sie gründlich durchkomponierte Aktaufnahmen von jungen Frauen zu gestalten; bis zum heutigen Tag ist sie in diesem Werkkreis neben Porträts, Stillleben und Landschaften verbunden geblieben. "Ich habe mit den Mädchen drei bis vier Jahre gearbeitet", verrät die Fotografin; "dabei habe ich versucht, bei jeder das Besondere zu finden. Mal war es das tolle Profil, mal eine elegante Handhaltung. Auf den Menschen kommt es mir an." Die Fotografien überzeugen durch die im Team erarbeitete Inszenierung. "Wie von einem anderen Stern, wie im Zauberwald", fühlt sich Dr. Thomas Gädeke magisch angezogen. In seiner Rede erwähnt er "flüchtige, poetische Wesen, mit ganz eigener Ausstrahlung". Die Modelle wirkten seiner Meinung immer ästhetisch, blickten mal abweisend, mal herrschaftlich oder aber abwesend auf den Betrachter. "Durch Licht und Schatten entsteht eine unglaubliche Aufregung", erkennt der Kunsthistoriker, "Eine Braut läuft davon - es werden Szenen dargestellt, Erzählungen in einem Bild zusammengefasst." Die Fotografien seien oft melancholisch, stets jedoch von handwerklich hervorragendem Können." Der Versuchung von zuviel Farbe sei Karin Székessy nicht gefolgt; einzelne Farbmomente seien sehr sorgfältig gesetzt. "Die Ausstellung ist Augenfutter für die Besucher der Stadtbücherei", folgerte Dr. Thomas Gädeke, "Billiger Voyeurismus wird nicht bedient." Die Gäste der Vernissage zeigten sich begeistert. "Ich bin fasziniert", sagte eine Besucherin, "es berührt mich zutiefst." Andere bestätigten die ungewöhnliche Eleganz und Perfektion der Aufnahmen: "Die Ausstrahlung der Mädchen ist großartig." Und auch der Initiator der Ausstellung, Ronald Steiner, war zufrieden: "Wir freuen uns, dass wir über 30 brillante Foto-Studien zeigen dürfen", betonte der Leiter der Stadtbücherei. Nach dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg ist die Stadtbücherei die nächste Institution, die eine Retrospektive zeigt - außer den KulturmetropolenLondon, Paris, New York, Brüssel, Oslo, Tokio oder Canberra versteht sich. Info: Zunächst studierte Karin Székessy Fotografie am Institut für Bildjournalismus in München. Sie begann mit Puppenfotos, zu denen ab 1963 Porträts, Künstlerporträts, Stillleben, Landschaften und Aktfotografien hinzukamen. Insbesondere die Aktfotografien, der Schwerpunkt im Werk Karin Székessys, machten sie international bekannt. Oftmals verrätselt, mit surrealem Hintergund versehen, erzählen sie hintergründige Geschichten. Eine Frau schaut hinter einem Fenster auf einen Kinderwagen, eine Mädchen genießt scheinbar entspannt mit anderen Gespielinnen die Natur. Ein Tangokleid ist als Rückenansicht faszinierend, eine Schachspielerin sitzt halbbekleidet vor den Figuren. Lotta im Bambuswald ist ein seltsames Bild, spielerisch wirkt ein "Hase und Modell". Ob bekleidet oder absichtlich verzerrt: Stets gibt es viel zu entdecken. Mit dem Frontalakt Lia endet die Ausstellung im hinteren Raum der Stadtbücherei.



Die Stadtbücherei Niebüll nimmt jetzt an der "Onleihe zwischen den Meeren" teil.
Hier können Sie eine große Bandbreite digitaler Medien rund um die Uhr kostenlos herunterladen und für einen begrenzten Zeitraum auf Ihrem Computer, E-Book-Reader oder sonstigen mobilen Endgeräten nutzen. Dieser Service steht allen Lesern der Stadtbücherei Niebüll zur Verfügung, Sie müssen nur einen gültigen Leserausweis haben, schon kann es los gehen.

Zur Onleihe zwischen den Meeren gelangen Sie hier: www.onleihe.de/sh

Für die Anmeldung benötigen Sie nur Ihre Lesernummer und ein Passwort (die ersten 4 Buchstaben des Nachnamens (Grossdruckbuchstaben)). Vor der ersten Nutzung der Onleihe machen Sie sich bitte mit den technischen Voraussetzungen für die Benutzung der Onleihe vertraut und überprüfen Sie, ob ihr digitales Endgerät mit der Onleihe kompatibel ist. Um Rückgabedaten oder Mahngebühren brauchen Sie sich bei der Onleihe keine Gedanken mehr zu machen. Nach Ablauf der Leihfrist erlischt die Nutzbarkeit der jeweiligen Datei einfach. Sie müssen Sie dann nur noch von Ihrem Computer entfernen.


Hier erfahren Sie, wie Medien übertragen werden und welche Geräte mit der Onleihe kompatibel sind: http://www1.onleihe.de/schleswig_holstein/frontend/content,0-0-0-101-0-0-0-0-0-0-0.html

Fragen und Antworten zur Onleihe finden Sie hier: http://www1.onleihe.de/schleswig_holstein/frontend/content,0-0-0-103-0-0-0-0-0-0-0.html

Weitere nützliche Informationen rund um die Onleihe finden Sie hier:
www.http://www.onleihe.net

oder im userforum: www.http://http://userforum.onleihe.de/


Direkt zur Onleihe-Akademie geht es hier: https://www.youtube.com/channel/UCCgPCDGuRDKZicjojwOX_mQ




In einem kurzen Interview sprechen Arndt Prenzel und Anett Petersen auf Syltfunk.de über die "Onleihe zwischen den Meeren": www.syltfunk.de




Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 03.05.2014:


Am elektronischen Puls der Lese-Zeit

Niebüll


Dieter Wrege


Onleihe zwischen den Meeren jetzt auch in der Stadtbücherei Niebüll
Ronald Steiner, Anett Petersen und Berit Laufer (v.l.) stellten das Entleihsystem "Onleihe" vor
Foto: Dieter Wrege

"Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit." Diesen markigen Spruch aus dem Wirtschaftsjahr 2010 stellte Niebülls Büchereichef neben eine Neuerung aus dem Bücherwesen, die er zusammen mit seiner Lecker Kollegin Berit Laufer - beide unterstützt von Büchereiassistentin Anett Petersen - vorstellte. Es handelt sich um die ab Beginn dieses Monats den Lesern angebotene "Onleihe zwischen den Meeren." So heißt ein neues Ausleihsystem, dem sich 30 Büchereien aus dem Lande angeschlossen haben, darunter auch die Büchereien Niebüll und Leck, die zu den heute 82 Stand- und Fahrbüchereien gehören, die - siehe oben - mit der Zeit gehen. Zu den Begriffen. Das Kunstwort "Onleihe" setzt sich zusammen aus "online" und "leihen". Es bezeichnet die Form des Entleihens von Büchern. Doch man geht, wenn man sich für dieses Entleihsystem entschieden hat, nicht mehr zur Bücherei, sondern bedient sich zum Entleihen eines Buches des Internets. Und: man liest dann nicht mehr in einem Buch, sondern im "eBook". Das ist eine elektronische Datei, die wie ein Buch gelesen wird. Das elektronische Buch hat den gleichen Inhalt wie das gedruckte Buch. Die neue Entleihalternative ersetzt den Gang zur Bücherei. An allen sieben Tagen der Woche und rund um die Uhr kann sich der Leser jetzt sein Buch für einen begrenzten Zeitraum (zurzeit für zwei Wochen) auf seinen Computer, seinen e-Book-Reader oder ein anderes kompatibles mobiles Gerät herunterladen. Ihm stehen etwa 15 000 digitale Medien zur Verfügung. Nach Ende der Leihzeit steht das Medium dem nächsten Leser zur Verfügung. Und: zur Rückgabe braucht man nichts zu unternehmen. Auf Wunsch stellen beide Büchereien auch so genannte e-Book-Reader zur Verfügung, von denen in der Bücherei Leck vorerst zwei und in Niebüll neun zur Verfügung. Zieht man ein eigenes Gerät vor, kostet es etwa 100 Euro. Voraussetzung für die Teilnahme an der Onleihe ist, das man (für 20 Euro jährlich) Büchereikunde sein muss. Das ist man mit dem Leserausweis. Für die e-Ausleihe ist neben dem Internetzugang auch ein Passwort vonnöten - in der Regel die ersten vier Buchstaben des Nachnamens. Ein e-Book ist um 10 bis 30 Prozent günstiger als ein gedrucktes Buch. Auch für e-Books gilt, dass deutschsprachige Literatur bundesweit gleichviel kostet. Weitere Informationen gibt es übers Internet unter www.onleihe.de/sh. Ronald Steiner, Berit Laufer und Anett Peterseb unisono: das "Die elektronische Datei ‚e-Book' ist schnell zu beschaffen. Das Gerät zum Lesen, der ‚e-Bokk-Reader' mit 1000 Büchern wiegt nur 200 Gramm. Wer es mit den Augen hat, kann die Schrift vergrößern. Allerdings muss das neue Lesen erlernt werden. Doch ist man erst ‚drin', hat man im Bücherregel viel Platz für andere Dinge."




Aus dem Nordfriesland-Tageblatt vom 06.12.2016:


Prominenter Platz für moderne Medien

Niebüll


Arndt Prenzel/Dorthe Arendt


Die Stadtbücherei Niebüll mit neuem E-Circle
Am E-Circle: Ronald Steiner und Anett Petersen.
Foto: Arndt Prenzel

Es ist knallorange, verfügt über einen "Multitouch-Bildschirm", "Coverflow" und weitere technische Raffinessen: das neue E-Circle-Gerät in der Niebüller Stadtbücherei. Klingt äußerst modern - und ist es auch. "Diese Geräte gibt es in Schleswig-Holstein bisher nur in zwei Büchereien, in Norderstedt und bei uns in Niebüll", sagt Bücherei-Leiter Ronald Steiner. Er hat die Anschaffung eines E-Circle-Terminals organisiert, das jetzt frisch geliefert und aufgestellt wurde. 10 000 Euro kostet das Gerät; das Land Schleswig-Holstein gibt eine Fördersumme von 6000 Euro dazu, für den verbleibenden Betrag will die Stadt Niebüll einspringen. Das Gerät ist als Ergänzung zu den Regalen mit gedruckten Büchern zu verstehen, denn es soll die digitalen Medien sichtbar machen, die allen Nutzern mit Leseausweis der Stadtbücherei zur Verfügung stehen. "Seit 2014 nimmt die Stadtbücherei Niebüll an der ,Onleihe zwischen den Meeren' teil. Das sind 24 000 unterschiedliche Titel, verteilt auf 52 000 Exemplare", erläutert Bücherei-Mitarbeiterin Anett Petersen. Einen Standort hat das neue Gerät schnell gefunden: genau dort, wo früher die Internet-Plätze waren. Zwei Internetplätze stehen den Bücherei-Besuchern weiterhin zur Verfügung - und dort haben Nutzer auch schon seit 2014 die Möglichkeit, auf E-Books, Audio-Dateien und E-Paper zuzugreifen. Denn die Online-Ausleihe ist natürlich weiterhin 24 Stunden von unterwegs oder zu Hause aus nutzbar, überall dort, wo es eine Internetverbindung gibt - auch ohne E-Circle. Das neue Gerät hat vor allem eine Aufgabe: Aufmerksamkeit schaffen. "Das Terminal ist ein Präsentationsmöbel, um Werbung für die Onleihe zu machen", erläutert Anett Petersen. Das moderne Design und die intuitive Menüführung sorgen laut Hersteller dafür, dass der E-Circle nicht nur gut ausschaut, sondern auch für die Besucher kinderleicht zu bedienen ist. Das Gerät soll also Besucher an die Welt der digitalen Medien heranführen und ihnen den Einstieg so leicht wie möglich machen. Am Touchscreen können die Büchereinutzer im digitalen Bestand stöbern, entdecken, suchen und Titel sogar direkt ausleihen. Bilder von Buchcovern und Leseproben sollen neugierig machen, geblättert wird per Fingerwisch. "Wichtig ist die Verfügbarkeit", ergänzt Ronald Steiner, "Es werden nur die verfügbaren E-Medien der Onleihe angezeigt. Genau wie in den althergebrachten Bücherregalen findet der Nutzer daher nur Titel, die sofort ausleihbar sind." Benutzer können sich die Onleihe-App direkt per angezeigten QR-Code aufs Smartphone herunterladen. Alternativ kann man sich durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse den Downloadlink des Titels nach Hause schicken lassen. "Insgesamt haben wir 3000 Leser, rund 200 davon sind Online-Leser", verrät Anett Petersen. "2016 werden wir rund 7000 elektronische Entleihungen notieren." Nutzt auch der Büchereileiter selbst kräftig digitale Medien? "Überhaupt nicht. Ich bin durch und durch ein analoger Mensch. Meine Bücher, meine Zeitung lese ich nach wie vor in Druckform", sagt Ronald Steiner. Elektronische Medien würden jedoch von den Nutzern in Niebüll immer mehr nachgefragt. "Gerade auch von älteren Menschen. Ich vermute, weil sie an elektronischen Lesegeräten die Schriftgröße und die Beleuchtung entsprechend einstellen können." Für den Leiter gehört es dazu, die Stadtbücherei Stück für Stück moderner zu machen. "Ich möchte, dass es in Niebüll eine Bibliothek gibt, die in die Zukunft weist."




Aus der Wochenschau vom vom 19.03.2017:


Alltagstaugliche Teilhabe an Bildung und Kultur

Niebüll


Arndt Prenzel


e-Learning jetzt  auch in der Stadtbücherei Niebüll
Geht ganz einfach: Praktikantin Sina Kusserow berät Interessierte.
Foto: Arndt Prenzel

Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein führt ein umfangreiches E-Learning-Angebot ein.Über das Webportal www.onleihe.de/sh können Bibliothekskunden ab sofort nicht nur E-Books, E-Audios, E-Videos und E-Papers bequem per Mausklick über das Internet herunterladen, sondern auch auf mehr als 350 interaktive Online-Kurse für die private und berufliche Weiterbildung zugreifen. Das Angebot, per Computer online zu lernen, kann man über die Niebüller Stadtbücherei wahrnehmen. Das Angebot ist für Büchereikunden kostenlos. Praktikantin Sina Kusserow hilft weiter. "Es ist ganz einfach. Man muss sich am heimischen Rechner mit seiner persönlichen Benutzerkennung über das Stichwort Onleihe zwischen den Meeren anmelden - und schon kann es losgehen." Ihr persönliches Interesse gilt Sprachkursen. Das Online-Sprachtraining umfasst Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch oder Deutsch als Fremdsprache. Schnell klickt die Niebüller Abiturientin auf den Button E-Learning auf der Seite Onleihe zwischen den Meeren, wählt Italienisch. Mit wenigen Klicks ist sie am Ziel. Es gibt aber noch viel mehr spannende Angebote: "Im EDV-Bereich können Interessierte aus einer Vielzahl an Office-Anwendungen wählen. Aber auch spezielle Programme wie Bild- und Videobearbeitung, Webdesign oder Programmiersprachen stehen zur Auswahl. Softskill- und Karrierethemen sowie Kurse aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Freizeit, Gesundheit, Wirtschaftswissenschaften, Rechnungswesen u. a. runden das Angebot ab", erläutert Sina Kusserow. Wer sich in der Niebüller Stadtbücherei informiert hat, ist fit für das E-learning. Und wenn es Probleme gibt, kann man diese per Telefon unter 04661/5175 lösen. Die kompetente Studentin, die später auf jeden Fall "etwas mit Büchern" machen will, leitet auch Online-Laien über alle Klippen. "Eine tolle Sache!", freut sich auch Büchereileiter Ronald Steiner.




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zuletzt aktualisiert am 13.11.2018 | webmaster | © 2005 Stadtbücherei Niebüll